Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Antifa-Camp 2017

Vom 3. bis zum 6. August 2017 im Rheinland

In Zeiten des stetigen gesellschaftlichen Rechtsrucks ist eine antifaschistische Bewegung nötiger denn je. Wir wollen einen Ort schaffen, an dem diese zusammenkommen kann und laden euch deshalb zum Antifa-Camp im Rheinland ein. Wir, das sind Antifaschist_innen aus Gruppen in diversen Klein- und Großstädten in NRW und Rheinland-Pfalz. Abseits des Alltags wollen wir uns gemeinsam mit euch Zeit nehmen für Debatten und eine Vernetzung untereinander.

Über vier Tage (Donnerstag bis Sonntag) bieten wir euch Vorträge, Workshops, Diskussionen, Vernetzung, Kultur und natürlich viel Zeit zum Austauschen und einander Kennenlernen. Wir richten uns sowohl an unorganisierte Interessierte ohne Vorerfahrung als auch an Menschen, die schon seit Jahren antifaschistisch aktiv und organisiert sind. Die Vermittlung von Grundkenntnissen (Antifa-Basics) werden ebenso Teil des Programms sein wie Angebote zur inhaltlichen Vertiefung, Diskussionen zu aktuellen Themen und Aktionstrainings für den Widerstand auf der Straße. (Website des Antifa Camps 2017)

Wir freuen uns auf vier spannende Tage mit euch! Tickets gibt es bei der Pien Kabache in Münster.
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9. Juni – Sommer, Sonne, Antifa

Am 14. Juli ist wieder Zeit für „Pien Kabache – die Antifakneipe“, wie immer mit günstigen Getränken und Musik zwischen Punkrock und Rap.Dazu brennt der Grill! Es gibt unsere besten, originalen und unpatentierten veganen Steakbrötchen.

Der Abend wird von der An­ti­fa­schis­ti­schen Lin­ken Müns­ter, dem Arbeitskreis Antifaschismus 65 und der Au­to­no­men An­ti­fa Rhei­ne ver­an­stal­tet.

P.S.: wer Facebook nutzt, kann auch hier klicken.

Antifaschistische Mobilisierung verhindert internationale Nazi-Demo

Es sollte die große Rückkehr von Pegida Nederland und HoGeSa werden, doch es wurde die kleinste Pegida-Veranstaltung aller Zeiten. Die vielen Hundert Nazi-Hooligans aus dem deutschen HoGeSa Netzwerk, auf die Edwin Wagensveld hoffte, kamen nicht. Die Redebeiträge von Britain First und der Auftritt der deutschen Nazi-Band Kategorie C fanden nicht statt. Antifaschist*innen, die sich in der Stadt aufhielten, mussten letztendlich nicht aktiv werden: Es kam zu keiner nennenswerten Demonstration, auch nicht als 15 Wagensveld-Fans mit einer Demonstration nach Hengelo auswichen. (mehr…)

Update: Situation in Enschede am 18.06.

Die Stadt Enschede hat am 15.06. unter dem Druck der breiten antifaschistischen Mobilisierung ein komplettes Demoverbot für den 18.06. ausgesprochen und die Innenstadt zudem für den Tag zu einem Gefahrengebiet erklärt, in dem die Polizei gesonderte Befugnisse erhält. Die Polizei hat bereits angekündigt, diese Befugnisse, u.a. präventive Kontrollen, Videoüberwachung und Auflagen für den Aufenthalt in der Öffentlichkeit (Verbot von Vermummungsmaterial, Alkohol, etc.), zu nutzen und sämtliche Demonstrant:innen rigoros aus dem Stadtgebiet zu verbannen. Das Verbot ist rechtlich nicht mehr zu kippen und betrifft neben der Nazidemonstration auch die beiden angemeldeten antifaschistischen Demonstrationen. Diese werden nicht stattfinden können.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass antifaschistische Präsenz am Sonntag in Enschede nicht mehr notwendig wäre! (mehr…)

Zugtreffpunkt – Gemeinsam gegen die internationale Nazi-Demonstration in Enschede!

Der Zugtreffpunkt für die gemeinsame Anreise aus Münster zu den Protesten gegen die internationale Nazi-Demonstration in Enschede steht jetzt fest.

18.06.2017 | 10.45 Uhr | Bremer Platz (hinter dem Hauptbahnhof) Münster

In Enschede gibt es am Sonntag ab 12 Uhr eine angemeldete antirassistische Kundgebung – der genaue Ort wird nach dem abschließenden Kooperationsgespräch mit der Polizei bekannt gegeben – sowie ab 13:30 Uhr weitere Aktionen gegen den Naziaufmarsch. Aus Den Haag und Amsterdam wird eine gemeinsame Anreise per Bus nach Enschede organisiert. (mehr…)

Gemeinsam gegen die internationale Nazi-Demonstration in Enschede!

Für den 18.06.2017 mobilisiert der niederländische PEGIDA-Ableger zu einer Demonstration nach Enschede. Mit internationaler Unterstützung: Bei der Demonstration ist neben niederländischen PEGIDA-Vertretern wie Edwin Wagensveld, der unter dem Namen „Ed aus Utrecht“ regelmäßig auf rechten Demos in Deutschland auftritt, die beiden Vorsitzenden der extrem rechten britischen Partei „Britain First“, Paul Golding und Jayda Fransen, sowie die deutsche Nazi-Hooligan Band „Kategorie C“ als Gäste angekündigt. Das ist ungewöhnlich und lässt erwarten, dass die rechte Demo größer wird, als die normalerweise sehr kleinen „Spaziergänge“ von PEGIDA in den Niederlanden.

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Auswertung des Wahlergebnisses und des Wahlkampfes der AfD in Münster

Mit 7,4 % gelang der AfD der Einzug in den Landtag von Nordrhein-Westfalen. Das Ergebnis ist schlechter ausgefallen, als von der AfD-Führung aufgrund der guten Umfrageergebnisse zu Jahresbeginn erhofft, es stellt dennoch eine Zäsur dar: Erstmals ist eine Rechtsaußen-Partei mit einem einflussreichen völkisch-nationalistischen Flügel in das Landesparlament eingezogen. Die AfD konnte damit ihren Einflussbereich weiter ausbauen und wird in den nächsten fünf Jahren als Oppositionspartei versuchen eine gegen die Rechte und Interessen von Frauen, Homosexuellen, Zuwander*innen und Arbeiter*innen gerichtete Politik zu betreiben. Im Folgenden werden wir das Wahlergebnis, den Wahlkampf und den antifaschistischen Protest in Münster auswerten. (mehr…)

Rassismus konsequent benennen und bekämpfen!

Unser Redebeitrag auf der Kundgebung des Bündnisses „Keinen Meter den Nazis!“ gegen den Wahlkampfabschluss der AfD mit Frauke Petry und Marcus Pretzell am 13.05.2017 in Münster-Gievenbeck:

Liebe Freundinnen und Freunde,

seit mehr als zwei Jahren erleben wir eine Welle rechter Gewalt und rechten Terrors in Deutschland und Europa. Kaum ein Tag vergeht ohne rassistisch, antisemitisch, homophob oder politisch motivierte Übergriffe, kaum eine Woche ohne Brandstiftung oder versuchten Mord, kaum ein Monat ohne neue Waffenfunde bei Reichsbürgern, Wutbürger*innen oder militanten Neonazis. Ein Ende der Gewalt ist nicht in Sicht. Es ist und bleibt bitter nötig, den geistigen Brandstifter*innen und ihren willigen Vollstrecker*innen Einhalt zu gebieten! Deshalb freuen wir uns, dass auch heute wieder so viele Menschen gemeinsam auf die Straße gehen, um gemeinsam gegen die AfD und ihre rassistische Stimmungsmache zu protestieren!

Das Problem an der Sache ist: Als Anlass für so einen Protest bräuchten wir die AfD gar nicht.

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Kundgebung gegen Propaganda-Veranstaltung der AfD in Münster-Gievenbeck

Am 13. Mai will die AfD ihren „Wahlkampfabschluss“ für die Landtagswahl in der Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Münster durchführen. Als Redner_innen geladen sind neben den beiden Münsteraner Direktkandidaten erneut Frauke Petry, Bundessprecherin der AfD, und Marcus Pretzell, Petrys Ehemann und Landesvorsitzender der Partei in NRW.

Wie bereits beim Neujahrsempfang der Partei im Februar sollen diese beiden „Stargäste“ die Veranstaltung der AfD für Gäste interessanter machen. Sicherlich hofft die AfD darauf, einen Tag vor der Wahl noch etwas Publicity zu erheischen. Wir werden aber dafür sorgen, dass am Samstag nicht die AfD im Mittelpunkt stehen wird, sondern der Protest von vielen Hundert Menschen aus Münster. Wir werden derb AfD keine Ruhe für ihre reaktionäre Politik lassen, sondern erneut laut, deutlich und entschlossen klarmachen, dass Münster kein gutes Pflaster für rechte Parteien war, ist und bleibt. Im Februar setzten 8.000 Münsteraner_innen mit uns zusammen ein beeindruckendes Zeichen gegen die völkisch-nationalistische und chauvinistische Politik der AfD.

Nachdem die Anmietung der Aula publik wurde und sich öffentlicher Protest erhob, hat die für die Raumvergabe verantwortliche Stadt Münster den Vertrag mit der AfD annulliert. Die Stadtverwaltung sieht sich durch die AfD getäuscht, da diese nicht angab, dass sie die zentrale Wahlkampfabschlussveranstaltung durchführen möchte. Gegen diesen Beschluss hat die AfD das Verwaltungsgericht eingeschaltet, welches Donnerstag abend entschieden hat, dass die AfD die Räume in der Aula nutzen darf.

Das „Keinen Meter“-Bündnis wird deshalb ab 14 Uhr eine Kundgebung an der Ecke Dieckmannstraße/Lindenbreie in Münster-Gievenbeck durchführen.

Keinen Meter dem Rassismus – gemeinsam gegen Nationalismus und soziale Ausgrenzung!
13. Mai 2017 – 14 Uhr – Ecke Diekmannstraße/Lindenbreie – Münster-Gievenbeck

1. Mai 2017 – Keine Homezone für Nazis

Am 1. Mai wollen Neonazis der Partei “Die Rechte” durch Dortmund und Essen marschieren. Am Kampftag der Arbeiter*innenbewegung wollen sie ihre völkische und rassistische Hetze auf die Straße tragen. Hier gibt es einen Aufruf von Antifa-Gruppen zu lesen. Wir rufen dazu auf, die Proteste gegen die Nazis in Dortmund zu unterstützen. Dazu treffen wir uns am 1. Mai pünktlich um 12 Uhr auf Gleis 3 des Münsteraner Haupbahnhofs.

Mehr Infos bei Blockado…