Archiv für Februar 2015

“Deutschland treibt sich ab!” – Organisierter „Lebensschutz“ und Antifeminismus

(via EAM)

Lesung am 20. Februar 2015

Inzwischen finden jährlich in verschiedenen Städten die sogenannten „Märsche für das Leben“ statt, an denen über 1000 Menschen teilnehmen. Der christliche Antifeminismus und die expliziten Anti-Abtreibungsorganisationen drängen auch in Berlin mit ihren Kampagnen in die Öffentlichkeit. Dabei können sie sich auf gesellschaftliche Diskurse berufen, die auch von anderen Gruppen bestimmt werden: Das rechtskonservative bis neurechte Spektrum von den„Christdemokraten für das Leben“ bis zur extrem rechten Zeitung Junge Freiheit sehen die Demografie-Politik und eine Restauration konservativer Werte und Familienbilder als ihr Agitationsfeld. (mehr…)

13. Februar: Antifakneipe „Pien Kabache“

Am 13. Februar wird es die nächste Antifakneipe „Pien Kabache“ geben und als besonderen Appetitanreger präsentieren wir euch Skati vom Splintercell Sound, der euch die ganze Nacht mit feinsten Reggae / Rocksteady /Dancehall beschallen wird. Also schwingt das Tanzbein und lasst euch mit Longdrinks, kalten Bier und anderen Spezialitäten den grauen Alltag vertreiben! Einlass ab 20 Uhr! Eintritt ist frei! Ort: Baracke Münster.

Alle Gewinne des Abends werden an die Betroffenen der Hausdurchsuchungen in Osnabrück gespendet. Der Abend wird von der An­ti­fa­schis­ti­schen Lin­ken Müns­ter, der Au­to­no­men An­ti­fa Ems­det­ten und der Au­to­no­men An­ti­fa Rhei­ne ver­an­stal­tet.

„Biji Berxwedan, Biji Jiyan – Es lebe der Widerstand, es lebe das Leben“ – Reisebericht aus Rojava II

Ulf Petersen reiste im Oktober 2014 nach Nord-Kurdistan und zur Grenze von Kobani. Dabei erlebte er den Krieg durch den IS und die verzweifelte Situation tausender Flüchtlinge. Er erlebte aber auch den entschlossenen Widerstand der kurdischen Bevölkerung, welche ihre eigene Utopie aufbaut und verteidigt. Dazu besuchte er kurdische Familien im Grenzgebiet, sah die riesigen Flüchtlingslager und sprach mit YPG/YPJ-AktivistInnen.

Nachdem uns Anja Flach im November Einblicke in das Leben der Frauen in Rojava und den Aufbauprozess der Gesellschaft gegeben hat, wird uns Ulf Petersen seine sehr aktuellen Einblicke aus diesem Krisengebiet mitteilen und uns eine Einschätzung geben ob und wie das Projekt Kurdistan gelingen kann. Dabei wirft er einen besonderen Blick auf die Herkunft des Widerstandsgeistes.

Der Vortrag findet am 25. 02 im Schloss (Raum S 1) um 19:30 Uhr statt.

Eine Veranstaltung der Gruppen: Antifaschistische Bildungsinitiative Münsterland, Perspektive Rojaya. Solidaritätskomittee Münster, Antifaschistische Linke Münster, YXK (Verband der Studierenden aus Kurdistan), Interventionistische Linke (IL) Münster . Unterstützt durch: AStA der Uni Münster

Hinweis:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.