Archiv für April 2014

1. Mai – Nazis in Dortmund blockieren – Anreisetreffpunkt für Münster

Wie angekündigt wollen wir am 1. Mai gemeinsam von Münster nach Dortmund fahren und uns dort den Aktionen des BlockaDO-Bündnisses anschließen. Hier nun der Zugtreffpunkt für die gemeinsame Anreise aus Münster:

8 Uhr (pünktlich!) auf Gleis 3 im Hauptbahnhof Münster, Abfahrt ist um 8:10 Uhr, wir werden dann passend zum Beginn der Aktionen von BlockaDO in Dortmund ankommen.

Für aktuelle Informationen checkt http://blockado.info Ab dem 30.04. wird es unter http://ticker.nadir.org einen Liveticker geben.

1. Mai – Nazis in Dortmund blockieren! Gemeinsam, solidarisch, entschlossen!

Newsupdate: Naziaufmarsch am 1. Mai

null Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat das von der Polizei verfügte Verbot des Naziaufmarsches am 1. Mai in Dortmund erwartungsgemäß aufgehoben. Aktualisierung 28.4.: Auch das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Aufhebung des Verbotes bestätigt, zudem erlaubte das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen auch den Fackelmarsch der Nazis am 30.4.

Jetzt liegt es wieder an uns AntifaschistInnen, ob die Neonazis am 1. Mai und am Vorabend laufen können. Das Dortmunder Bündnis BlockaDO mobilisiert weiterhin zu Protestaktionen und will mit Blockaden den Naziaufmarsch stoppen. Im Bünd­nis „Blo­cka­DO“ haben sich „Dort­mund stellt sich quer“, „Dort­mund Na­zi­frei“ und au­to­no­me An­ti­fa-​Grup­pen zu­sam­men­ge­schlos­sen. Der Auf­ruf von „Blo­cka­DO“ wird von vie­len In­itia­ti­ven und Ein­zel­per­so­nen aus Dort­mund un­ter­stützt. Allerdings ist endgültige Route des Aufmarsches noch immer nicht bekannt. Bislang sind von BlockaDO eine Demo am 30.4. und eine Kundgebung am 1. Mai angemeldet – weitere Treffpunkte werden noch bekannt gegeben.

Wir werden am 1. Mai von Münster aus nach Dortmund fahren! Den genauen Abfahrtstermin werden wir am Dienstag bekannt geben. Haltet euch auf unserem Twitterkanal und auf unserer Website auf dem Laufenden.

LOTTA #55 erschienen

Die 55. Ausgabe der LOTTA – antifaschistische Zeitung aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen ist erschienen. Inhaltlicher Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe ist das Thema „Kampf um die Kurven – Antifaschistische Fankultur vor der Verdrängung?“. Gewalttätige Konfrontationen unter Fußballfans desselben Vereins machen zunehmend Schlagzeilen. Die Frontstellungen ähneln sich vielerorts: Rechtsgerichtete Hools sowie sich selbst als „unpolitisch“ bezeichnende Ultra-Gruppen und Fanclubs stehen den sich als antirassistisch verstehenden Ultras gegenüber. Das bekannteste Beispiel für eine Koalition aus eingesessenen Hools, Neonazis und rechtsgerichteten Ultras findet sich beim Viertligisten Alemannia Aachen. Hier wurden die Aachen Ultras (ACU) regelrecht aus dem Stadion geprügelt. Dieser „Erfolg“ rechter Kräfte fand offenbar Nachahmer in anderen Stadien. Wurde der an Bedeutung gewinnende Ultra-Jugendkultur in den vergangenen Jahren eine Zurückdrängung der offen auftretenden rechten Fangruppen zugeschrieben, so zeigt sich nun vielerorts, dass die Verhältnisse in den Fanszenen wieder kippen können, wenn rechtsgerichtete Hools die Machtfrage stellen, dabei Verbündete unter den Fans finden und auf Ignoranz in den Vereinsführungen treffen. Droht in den Stadien also ein Rechtsrutsch? Außerdem finden sich im Heft Artikel zu den NRW-Kommunalwahlen, der AfD, der extremen Rechten in der Ukraine und vieles mehr. Das komplette Inhaltsverzeichnis findet sich hier.

Wie ist die LOTTA zu bekommen?
LOTTA ist im gutsortierten Buchhandel (ISSN: 1865-9632), in Infoläden, an Büchertischen und natürlich auch postalisch erhältlich.
Bestellungen sind via E-Mail an lotta-vertrieb@nadir.org möglich.
Der Ladenpreis beträgt im Inland 3,50 Euro, beim Versand von Einzelexemplaren kommt 1,50 Euro für Porto und Verpackung hinzu. Ein Jahresabo über vier Ausgaben kostet 15,- Euro inklusive Porto. Bei Förderabos ab 50,- Euro/Jahr werden auf Wunsch Spendenbescheinigungen über die Fördersumme ausgestellt.

Antiziganismus in Duisburg – Vortrag und Demonstration

Duisburg, mon amour?!

Am 30. 04. 2014 findet in Duisburg eine Demonstration unter dem Motto „Duisburg, mon amour?! – Gegen die rassistischen und antiziganistischen Zustände“ statt. Mit dieser will die Initiative gegen Duisburger Zustände auf die weit verbreiteten Ressentiments gegen Roma aufmerksam machen. Insbesondere die Hetze rund um das Thema „Armutszuwanderung“ sind in Duisburg ein präsentes Problem. Der Aufruf findet sich hier.

Anlässlich der Demonstration organisiert die Gruppe et2c am Mittwoch (23.04) um 19:30 eine Infoveranstaltung in der Baracke mit einem Vertreter der Initiative gegen Duisburger Zustände. Informationen finden sich hier.

Nazis am 1. Mai in Dortmund blockieren

Erneut wollen Neonazis am 1. Mai aufmarschieren und den traditionellen ArbeiterInnenkampftag in einen „Tag der nationalen Arbeit“ umdeuten. Wie im letzten Jahr wird der Aufmarsch von der Partei „Die Rechte“ organisiert, die die Nachfolgeschaft des verbotenen „Nationalen Widerstands in Dortmund“ angetreten hat. War die Situation in Dortmund in den letzten Jahren dadurch gekennzeichnet, dass das antifaschistische Spektrum in mehrere konkurrierende Bündnisse gespalten war, die alle zu eigenen Aktionen mobilisierten, so ist eine Einigung erzielt worden: Im Bündnis „BlockaDO“ haben sich „Dortmund stellt sich quer“, „Dortmund Nazifrei“ und autonome Antifa-Gruppen zusammengeschlossen. Der Aufruf von „BlockaDO“ wird von vielen Initiativen und Einzelpersonen aus Dortmund unterstützt. Das Bündnis hat sich den folgenden Aktionskonsens gegeben:

Wir sind ein breites Netzwerk aus unterschiedlichen Spektren, die gemeinsam und solidarisch handeln.
Wir sind entschlossen, Naziaufmärsche mit Blockaden zu verhindern.
Unsere Blockaden sind Menschenblockaden, bei denen alle mitmachen können.
Unsere Blockaden sind ein gerechtfertigtes Mittel des passiven Widerstands und des zivilen Ungehorsams.
Die Vielfalt unserer Partner_innen ist unsere Stärke.

Wir unterstützen dieses Anliegen und hoffen, dass wir gemeinsam am 1. Mai gegen die Neonazis vorgehen können. Der Dortmunder Polizeipräsident hat den Naziaufmarsch aktuell verboten, wir rechnen aber damit, dass die Gerichte wie im Vorjahr dieses Verbot wieder aufheben werden. Wir halten euch auf dieser Seite und über unsere Infokanäle auf dem Laufenden! Fahrt mit uns am 1. Mai nach Dortmund!

Antifa-Konzert am 17. April

Am 17. April veranstaltet die Autonome Antifa Rheine wieder ein Punkkonzert in der Baracke in Münster. Die amerikanische Punkband The Bloodtypes ist auf Europatour und bringt coolen Wavepunk mit. Es erwartet euch also rotziger Punk der noch genug Melodie zum Tanzen bereit hält. Neu dabei sind Svffer die ihre erste LP mitbringen und euch ein ultrahartes Hardcore-Grindgemisch bieten. Daneben werden euch die neuen Münsteraner Bands Oerk und Notions ihren Hardcorepunk um die Ohren ballern. Alle Gewinne werden für Anwaltskosten wegen der Roten Flora-Demonstration gespendet! Wie immer wird es einen Antifainfotisch geben, wo ihr auch die Soli-Jutebeutel mit den zwei bekannten Motiven, erwerben könnt!

Einlass ist 20 Uhr! Eintritt kostet 5 Euro!

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Pien Kabache am 11. April

Am Freitag, den 11. April findet wieder unser monatlicher Antifakneipenabend „Pien Kabache“ statt. Einlass ist um 20 Uhr im Don Quijote in der Nieberdingstr. 8 in Münster. Die Devise ist klar: Punkrock, Bier und Cocktails! Ihr seid herzlich eingeladen!

Der Abend wird von der Antifaschistischen Linken Münster, der Autonomen Antifa Emsdetten und der Autonomen Antifa Rheine veranstaltet.