Kämpa Showan!

Im schwedischen Malmö überfielen Neonazis in der Nacht des 8. März 2014 gezielt eine Gruppe von bekannten Antifaschist_innen. Zwei Opfer erlitten Messerstiche in Brust und Schulter, eines einen Lungendurchstich. Der 25-jährige Showan, ein Antifa-Aktivist und gegen Homophobie engagierter Ultra des Malmö FF, erlitt so schwere Hirnverletzungen, dass er in ein künstliches Koma versetzt werden musste. Weltweit entwickelte sich die Parole „Kämpa Showan“ („Kämpf Showan“) als solidarischer Ausdruck der Verbundenheit und des Mitgefühls. Mittlerweile ist Showan wieder aus dem Koma erwacht.
Das Foto ist im Rahmen der Demonstration „Solidarität ist eine Waffe“ in Emsdetten entstanden. Gestern demonstrierten dort rund 200 Personen gegen die ausbeuterischen Zustände im fleischverarbeitenden Betrieb „Fine Food“ und solidarisierten sich mit den Kämpfen der dort angestellten Wanderarbeiter_innen aus Osteuropa. Die Demo zog durch die Innenstadt bis zu den Wohnblöcken an der Taubenstraße, wo die Arbeiter_innen untergebracht sind.