Veranstaltung: Aktiv gegen den Naziaufmarsch am 3. September in Dortmund

Donnerstag, 18.08.2011 || 20:00 Uhr || Club Courage
Friedensstraße 42|| Münster

3.09.2011 wollen Neonazis zum widerholten mal in Dortmund aufmarschieren – dies gilt es zu verhindern! Seit 2005 mobilisieren die Dortmunder Neonazis jährlich zu ihrem sogenannten “Nationalen Antikriegstag” in die Ruhrmetropole. Hinter der extrem rechten „Antikriegsrethorik“ verbirgt sich ein völkisches, antisemitisches, rassistisches und eindeutig den Nationalsozialismus verherrlichendes Weltbild. Nicht für umsonst heißt die Parole der Neonazis: „Nie wieder Krieg nach unserem Sieg“.

Der Dortmunder Aufmarsch hat sich zu einem der wichtigsten Events der Neonazi-Szene entwickelt. In den letzten beiden Jahren konnten die Neonazis ihren Aufmarsch zwar nicht wie geplant durchführen, da ihnen von der Polizei lediglich eine stationäre Kundgebung genehmigt wurde. Doch in diesem Jahr ist davon auszugehen, dass die Neonazis wieder marschieren dürfen.

Das Beispiel Dresden hat gezeigt, dass ein Aufmarsch, der mehrere Jahre hintereinander massiv gestört oder verhindert wird für die Neonazis seine Attraktivität verliert – versauen wir ihnen also ein weiteres Event! Wir, die Antifaschistische Linke Münster, rufen zusammen mit dem Alerta Bündnis dazu auf, den Neonazi-Aufmarsch aktiv zu sabotieren, blockieren und verhindern. Daher werden wir am Samstag den 03.09. eine gemeinsame Anreise aus Münster koordinieren, um dafür zu sorgen, dass möglichst viele Antifaschist_innen sicher nach Dortmund kommen und dort an den Protestaktionen teilnehmen können.

Im Rahmen dieser Veranstaltung geben wir weitere Informationen zu den geplanten Gegenaktivitäten.

Donnerstag, 18.08.2011 || 20:00 Uhr || Club Courage
Friedensstraße 42|| Münster


Hinweis:
Die VeranstalterInnen behalten sich nach §6 Abs.1 VersG vor, Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, die der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Dies gilt auch für Mitglieder farbentragender Studentenverbindungen.