Archiv für Oktober 2010

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Antifaschistische Veranstaltungen

Im Folgenden wollen wir euch eine kurze Übersicht über die vielen interessanten Veranstaltungen geben, die von uns oder unseren Kooperationspartnern im nächsten Monat in Münster laufen:

Fr., 29. Oktober: Fußball vs. Riot Folk Lesung mit Gerd Dembowski
20.00 Uhr: SpecOps, Von-Vincke-Straße in der Reihe Tatort Stadion

So., 31. Oktober: Fußball, Migration und vielfältige Identitäten in Deutschland Vortrag mit Gerd Dembowski
18.00 Uhr: Stadtteilzentrum Lorenz-Süd, Berg-Fidel; in der Reihe Tatort Stadion

Mi., 3. November: Sexismus!? Das ist beim Fußball eben so! Vortrag mit Nicole Selmer
19.00 Uhr: Stadtteilzentrum Lorenz-Süd, Berg-Fidel; in der Reihe Tatort Stadion

Mi., 10. November: Peter Gingold: Paris – Boulevard St. Martin No. 11: Ein jüdischer Antifaschist und Kommunist in der Résistance und der Bundesrepublik Lesung
19.00 Uhr: Kulturkneipe Frauenstraße 24; Veranstalterin: VVN/BdA

So., 14. November: Rechtsruck im Nachbarland. Der Erfolg der PVV in den Niederlanden Votrag mit Tim de Beer
15.00 Uhr: Club Courage, Friedensstraße 42; in der Reihe Searchlight

Di., 16. November: Welcome to Kanakistan Votrag mit Mona El Omari
19.30 Uhr: Club Courage, Friedensstraße 42; in der VeranstaltungsReihe des FH AStAs

Do., 18. November: Was sind Burschenschaften und Studentenverbindungen? Votrag mit Jörg Kronauer
20.00 Uhr: Club Courage, Friedensstraße 42; in der Reihe Searchlight

Antifa-Konzert in Hamm

Ahlen/Hamm: Antifa Action Week


hamm

Neonazis wollen am 22. und 23. Oktober in Ahlen und Hamm aufmarschieren. Während in Ahlen nur eine Nazikundgebung stattfinden soll, wollen die Neonazis in Hamm einen Aufmarsch durchführen. Dagegen formiert sich Widerstand. Lokale AntifaschistInnen rufen zu einer Antifa Action Week auf, die neben Aktionen gegen den Aufmarsch auch ein Antifa-Soli-Konzert beinhaltet. Mehr Infos auf der Internetseite der Antifa Hamm und beim Bündnis „Naziaufmarsch entgegentreten“.

Infoveranstaltung in Münster

Donnerstag, 21.10.2010 // 19.30 Uhr
Club Courage // Friedensstraße 42

Ausstellung „Tatort Stadion 2″ beginnt am Montag


Am Montag, den 18. Oktober öffnet die Ausstellung „Tatort Stadion 2 – Fußball und Diskriminierung“ ihre Türen im Stadtteilhaus Lorenz-Süd in Berg Fidel. Die Ausstellung wurde auf Initiative der Deviants Ultras Preußen Münster und in Zusammenarbeit mit der Antifaschistischen Bildungsinitiative Münsterland und dem AStA der FH, nach Münster geholt. In den 3 Ausstellungswochen gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm mit Lesungen, Vorträgen und einer Podiumsdiskussion. Die Ausstellung ist täglich von 15 bis 19 Uhr zu sehen.

Die Eröffnungs-Gala findet am Montag, den 18. Oktober um 19.00 Uhr im Lorenz-Süd statt.
Viele weitere Informationen gibt es auf einer Sonderseite.

Impressionen der Nachttanzdemo

Über 500 Menschen beteiligten sich am 2. Oktober an der ersten Nachttanzdemo in Münster. Mehr Fotos gibt es auf der Sonderseite.

Searchlight im Oktober


Am 3. August 2009 wurde eine 45-jährige alleinerziehende Mutter im nordostungarischen Ort Kisleta von Neonazis erschossen. Der Grund: Sie war Roma. Bei Angriffen auf Roma starben in den letzten Jahren mindestens acht Menschen. Schlagzeilen machte in diesem Zusammenhang auch die „Ungarische Garde“, eine paramilitärische Organisation, die stark an die deutsche SA erinnert. Die Angriffe und die „Garde“ sind Ausdruck eines immer stärker werdenden Rechtstrends, der seinen vorläufigen Höhepunkt bei den Parlamentswahlen in diesem Jahr fand. Die extrem rechte Partei „Jobbik“ erhielt 16,7 Prozent der abgegebenen Stimmen, obwohl bzw. weil sie revanchistische Ziele wie ein „Großungarn“ verfolgt und sich gegen Roma und das „jüdische Kapital“ stellt. „Jobbik“ gilt als der parlamentarische Arm der „Garde“. Ihre Positionen sprechen in Ungarn Mehrheiten an. Nach Umfragen meinen zwei Drittel der erwachsenen Bevölkerung, dass Juden in der Geschäftswelt in Ungarn zu mächtig seien. Auch der Wahlsieger 2010, die rechtskonservative „Fidesz“-Partei, bediente sich teilweise antisemitischer Stereotype, setzte aber vor allem auf nationalistische Parolen bei der Mobilisierung ihrer Wählerinnen und Wähler. An der Regierung versucht sie nun, das Land nach ihren Vorstellungen umzuformen.

Magdalena Marsovszky ist Kulturwissenschaftlerin aus Budapest und setzt sich seit einigen Jahren mit dem anwachsenden Antisemitismus in Ungarn und dem gesellschaftlichen Rechtstrend kritisch auseinander.

Donnerstag, 14. Oktober 2010 // 20.00 Uhr
Fachbereich Sozialwesen der FH //Hüfferstift
Hüfferstraße 27 // Raum 0.44

Die Veranstaltung ist Teil einer Vortragsreihe. Termine in anderen Städten in NRW, RLP und Hessen findet ihr hier (pdf).