
Am 3. März wollen Nazis in Münster aufmarschieren. Wir haben uns mit vielen anderen Gruppen aus Münster im Bündnis „Keinen Meter“ zusammen geschlossen. Unser Ziel ist, dass der Naziaufmarsch verhindert wird. Aktuelle Informationen findet ihr ab sofort auf der Sonderseite www.keinenmeter.de.ms
Das Bündnis hat auch einen Aufruf unter dem Motto „Keinen Meter den Nazis – Solidarisch gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung verfasst“
Aufruf des “Keinen Meter”-Bündnis
Am 3. März wollen Nazis durch Münsters Straßen marschieren und ihre menschenverachtende Ideologie propagieren. Bereits 2006 verhinderten Blockaden von Anwohner_innen und antifaschistischen Initiativen einen Versuch von Nazis durch das Hansaviertel zu ziehen. Nach wenigen Metern hatte es sich ausmarschiert. Die Straße war von vielen hundert Menschen besetzt, gemeinsam wurde so der Naziaufmarsch verhindert. (mehr…)
Rechtspopulismus in Skandinavien
Rückblick und Bestandsaufnahme sechs Monate nach dem Massenmord in Norwegen

Die Brutalität und Kaltblütigkeit, mit der das Attentat in Norwegen im Juli 2011 durchgeführt wurde, hat in der ganzen Welt für Aufsehen gesorgt. Dass der Attentäter norwegischer Abstammung ist, hat die klassischen Erklärungsmuster für Terrorismus zudem völlig auf den Kopf gestellt, nutzlos gemacht und viele neue Fragen aufgeworfen. Bei der Suche nach Motiven und Ursachen geriet zunehmend der sich in Europa immer mehr ausbreitende Rechtspopulismus in den Fokus der Betrachtung.
Der Vortrag geht mit Schwerpunkt auf Norwegen und Dänemark auf die Entwicklungen des Rechtspopulismus in den skandinavischen Ländern ein.
Hat der Rechtspopulismus eine (Mit-)Schuld an dem Massaker in Norwegen? Eingegangen wird auch auf länderspezifische Unterschiede und darauf, wie in den rechtspopulistischen Parteien auf den Anschlag reagiert und welche Konsequenzen gezogen wurden. Last but noch least stellt sich auch die Frage, wieso rechtspopulistische Parteien in den skandinavischen Ländern deutlich erfolgreicher sind als in Deutschland.
Der Referent, Torben Johannsen, ist Auslandskorrespondent für Skandinavien des Antifaschistischen Infoblattes (aib) und lebt in Dänemark. Der Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten.
Donnerstag, 26. Januar 2012 / 19.00 Uhr (!)
Club Courage / Friedensstraße 42 / Münster
Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Bildungsinitiative Münsterland in Kooperation mit der Antifaschistischen Linken Münster
Mitglieder und SympathisantInnen der rechten Szene ist es nicht gestattet an der Veranstaltung teilzunehmen. Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen

Seit zwei Jahren rufen wir Antifaschistinnen und Antifaschisten aus Münster, die wir in unterschiedlichen politischen Gruppen aktiv sind, dazu auf im Februar gemeinsam nach Dresden zu fahren. Wir haben uns im
Münsteraner Bündnis ‚Dresden Nazifrei‘ zusammengeschlossen. Unser Ziel ist es, den dort jährlich stattfindenden größten Naziaufmarsch Europas mit Massenblockaden zu verhindern. Dieses Ziel konnten wir durch unsere Aktionen in 2010 und 2011 erreichen. Dies wollen wir in diesem Jahr am 18. Februar noch einmal wiederholen – bis der Naziaufmarsch endgültig Geschichte ist. Fahrt mit uns – gemeinsam können wir einiges bewegen!
Im letzten Jahr sind wir mit drei Bussen und über 150 Mitreisenden von Münster nach Sachsen gefahren. In diesem Jahr bieten wir euch erneut eine Bus-Anreise an. Die Ticketpreise werden zwischen 25 und 30 Euro liegen. Tickets werdet ihr ab Anfang Februar bei den Bündnis-Gruppen sowie auf Infoveranstaltungen und Konzerten erwerben können.
Termine für Ticketverkauf
25. Januar 2012 | 19:00 Uhr – Infoveranstaltung „Rechtspopulismus in Skandinavien“, Club Courag, Münster
7. Februar 2012 | 20:00 Uhr –Infoveranstaltung zu Dresden, F24, Frauenstraße 24, Münster
Aktuelle Infos auf der Sonderseite des Münsteraner Bündnis, bei der NRW-Antifa-Koordinierung No Pasaran! NRW sowie beim Bündnis Dresden Nazifrei.

Am 14. Januar 2012 veranstaltet die Autonome Antifa Rheine in Kooperation mit der Konzertgruppe ND 12 ein Soli-Hardcorekonzert für die von Repression betroffenen Antifaschist_innen aus Dresden. Vorher findet eine Infoveranstaltung über die diesjährigen Antifa-Aktionen gegen Europas größten Naziaufmarsch in Dresden statt.
Es spielen:
burial (japanstyle – hardcore)
nightslug (soundtrack zum untergang)
curbbite (hardcoregranate)
Baracke Münster // Scharnhorster Str. 100 // Einlass 19.00 Uhr // Kosten 5 €
Worum geht es überhaupt ?
Im Zuge der erfolgreichen Proteste gegen den Naziaufmarsch in Dresden 2011, zu denen auch das Antifabündnis No Pasaran NRW mit aufrief (dem wir auch angehören), wurde von Seiten der Dresdener Staatsanwaltschaft und der Bullen gezeigt was der Freistaat Sachsen von Zivilcourage hält: nämlich nichts. (mehr…)
Die Autonome Antifa Emsdetten lädt am 7. Januar ins Kesselhaus nach Greven zu einem Antifa-Konzert ein. Vor dem Konzert gibt es Infos zum Neonazismus in der Region.
Es spielen:
Unrest
Nervous Breakdown
Remember the Past
Underhoods
7. Januar 2012 // 18:00 Uhr //
Kesselhaus // Friedrich-Ebert-Straße 3 // Greven
Am 7. Dezember 2011 erschien in der Mittwochs-Ausgabe der Gratiszeitung „Hallo Münster“ ein Artikel über Neonazis im Münsterland.
Eine weitere Einschätzung von uns findet ihr hier: In der Stadt kaum wahrnehmbar

Rosen auf den Weg gestreut.
Gegen Faschismus, Rassismus und Verfassungsschutz!
Seit Jahren warnen linke und antifaschistische Initiativen vor der rassistischen Gewalt von Neonazis. Dennoch wirft die nun aufgedeckte rassistische Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) ein schockierendes Licht auf das Ausmaß rassistischer Gewalt in Deutschland – und auch auf ihre Verharmlosung. Die Morde und Attentate der NSU geschahen in einem gesellschaftlichen Klima der Ausgrenzungen, Diskriminierungen und der tagtäglichen rassistischen Gewalt. Sie bilden nur die Spitze eines Eisberges. Seit 1989 wurden nicht nur mindestens 182 rassistisch motivierte Morde in der Bundesrepublik Deutschland verübt, es gedieh auch eine allgemeine rassistische Politik von Sondergesetzen, Abschiebungen und sogenannten Integrationsdebatten. Während Studien über die „Deutschen Zustände“ jedes Jahr von Neuem belegten, dass gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit essentieller Bestandteil der „gesellschaftlichen Mitte“ ist, rühmen sich zugleich Sprecher bundesdeutscher Repressionsorgane ihrer Abschottungspolitik an den Außengrenzen Europas und verleihen sich stolz den Titel „Festung Europa“. Als Reaktion auf die rassistische Raserei sind nicht Worte des Bedauerns gefragt, sondern eine bedingungslose Solidarität mit allen Opfern des Rassismus. (mehr…)
Antifaschistische Zeitungen, Archive und engagierte Journalist_innen dokumentieren und analysieren oftmals schon seit Jahrzehnten kontinuierlich die Entwicklung der extremen Rechten in NRW und bundesweit. Einige Projekte wollen wir euch hier kurz vorstellen:
LOTTA – antifaschistische Zeitung aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen
Vierteljährlich erscheinende antifaschistische Zeitschrift, die sich der extremen Rechten und den antifaschistischen Gegenaktivitäten vor allem in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen widmet.
Mehr Infos: projekte.free.de/lotta
NRW rechtsaußen
Dieser Blog widmet sich der extremen Rechten in NRW, aber auch darüber hinaus. Neben aktuellen Nachrichten liefert er auch Hintergrundberichte – vom offen bekennenden Neonazispektrum bis hin zur Grauzone zwischen der noch demokratischen und der extremen Rechten.
Mehr Infos: nrwrex.wordpress.com
DER RECHTE RAND
Die antifaschistische Zeitschrift DER RECHTE RAND erscheint seit 1989 regelmäßig. Alle zwei Monate berichten sie über aktuelle Ereignisse im politisch rechten Lager, nennen dort aktive Namen und Organisationen, beleuchten Verbindungen und geben Entwicklungsprognosen ab.
Mehr Infos: der-rechte-rand.de
Antifaschistisches Infoblatt
Das Antifaschistische Infoblatt (AIB) ist eine bundesweit berichtende Zeitschrift aus Berlin. Seit 1987 veröffentlicht es beständig Recherchen über Entwicklungen in der extremen Rechten und beobachtet gesellschaftliche Diskurse aus antifaschistischer Perspektive.
Mehr Infos: aib.nadir.org
Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum e.V.
Das apabiz informiert seit 1991 über die Entwicklungen der extremen Rechten. Es bietet vielfältige Materialien an, die über unterschiedliche Aspekte des Rechtsextremismus aufklären und Argumente liefern.
Mehr Infos: www.apabiz.de
»Autonomie ist unser Widerstand«
Der zapatistische Aufstand in Chiapas/Mexiko und seine Auswirkungen auf die linke Bewegung in Europa

Warum begannen am 1. Januar 1994 Zehntausende indigene Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die sich nach dem Revolutionsgeneral Emiliano Zapata ‘Zapatistas’ nennen, im südmexikanischen Chiapas ihre Rebellion? Wie konnte es gelingen autonome Parallelstrukturen zum repressiven mexikanischen Staat aufzubauen? Welche Initiativen haben sie gestartet, um ihre Rebellion unter dem Motto ‘Alles für Alle!’ auszuweiten? Und wieso erfahren sie so viel solidarische Unterstützung in Mexiko und auf globalem Niveau?
Die Info-Veranstaltung, die in Kooperation mit der Gruppe B.A.S.T.A. stattfindet, thematisiert die facettenreiche soziale Bewegung der Zapatistas. Der Aufstand von 1994 hatte einen erheblichen Einfluss auf die europäische und deutsche Linke. Ebenso wie die Geschichte der zapatistischen Bewegung soll demnach auch deren Auswirkung und Inspiration auf emanzipatorische Bewegungen weltweit und vor allem in Deutschland durch ihre undogmatische linke Politik aufgezeigt werden.
24. November 2011 // 20.00 Uhr // Club Courage / Friedensstraße 42 / Münster
Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Bildungsinitiative Münsterland in Kooperation mit der Antifaschistischen Linken Münster und der Gruppe B.A.S.T.A.

Donnerstag 10.11.2011, 08:00 Uhr, vor dem Amt für Ausländerangelegenheiten, Ludgeriplatz 4 (Eingang Südstraße), Münster. Alle bleiben! Keine Abschiebung von Roma – egal wohin!
Kundgebung des Münsteraner Bündnis für ein Bleiberecht der Roma
In den letzten Monaten haben wir schon mehrmals Münsteraner Roma zur Ausländerbehörde begleitet, deren Duldung auslief. Am Donnerstag, 10. November, begleiten wir wieder die beiden Geschwister, die wir schon öfter begleitet haben. Zuletzt wurde ihnen nur vier Wochen Duldung gewährt! Auch im Status der Duldung bleibt die ständige Drohung der Abschiebung (mehr…)